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Surfen und wandern in Irland: Achill Island

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Sonnenuntergang Achill Island in Irland

Sonnenuntergang Achill Island in Irland © chb1848 / Foter / CC BY-SA

Mit seinen 146 Quadratmetern ist Achill Island die größte Insel auf Irland. Diese liegt im County Mayo, im Nordwesten Irlands. Wer sich auf einen Outdoorurlaub einlassen möchte und von Meer, Stränden, Bergen und Klippen nicht genug bekommen kann, findet auf Achill Island das Paradies auf Erden. An Aktivitäten wird einiges geboten: Surfen, Windsurfen, Kitesurfen, Wandern, Golfen und Angeln. Es lässt sich eine Menge erleben und entdecken.

Abends bietet es sich an, ein Guinness am Kaminfeuer zu genießen. Mitunter wird in den jeweiligen Irish Pubs auch noch Live-Musik geboten. Musik ist auch eines der Bestandteile, die in Achill Island groß geschrieben werden. Aber in den letzten Jahren hat diese Tradition etwas abgenommen.

Ursprünge der Musik und erste Bands

1882 wurde die erste Band in Achill gegründet, anlässlich des St. Patricks Day in Dooagh. „Bewaffnet“ mit „fife and drum“, einer Querflöte und einer Trommel, wanderten die Musiker mitsamt den Mitbürgern ins fünf Kilometer entfernte Dookinella, um in der dortigen Kirche die Messe zu besuchen. Mittlerweile wird aber vorwiegend der Dudelsack anstelle der Flöte verwendet. Inzwischen existieren fünf verschiedene Dudelsackbands auf Achill. Zum St. Patricks Day ist dieses Instrument bereits von Weitem zu hören, auch nach den Festlichkeiten wirken die Melodien noch nach.

1912 wurde die „Scoil Acla“ („Schule Achill“) gegründet, deren Einrichtungen sich auf der Insel verteilen. Die Musikschule wurde in dem Gedanken gegründet, den Einwohnern ausreichend Entfaltungsspielraum zu geben – insbesondere um das Gälische am Leben zu erhalten. Zunächst wurde nur das Dudelsackspielen gelehrt, inzwischen lernt man hier auch Geige, Akkordeon, Banjo, Tin Whistle, Querflöte, Harfe, Gesang, Tanz und ebenso die Schreibkunst. Das Angebot nutzen nicht nur die Anwohner, sondern auch aus aller Welt reisen Musikinteressierte an, wie etwa Deutsche, Amerikaner, Asiaten.

Zwischen gälischen Traditionen, Ruinen und steilen Küsten

Allein Achill Island ist es wert, einen Urlaub dorthin zu planen. Das verlassende Dorf ist ein Beispiel, das im Norden, am Fuß des Silvermore Berges, zu finden ist. Etwa 100 Ruinen an Steinhäuser bezeugen frühere Zeiten Irlands, die bis ins 19. Jahrhundert als Winterquartiere genutzt wurden. Einmal im Jahr wird dort ein Archäologie-Seminar abgehalten. Um alte Kulturen und deren Lebensweise auf seiner Irlandreise zu erforschen, ist das verlassene Dorf jedoch genauso interessant.

Auf Achill Island findet sich auch die höchste Steilküste Europas. Die Besteigung des Croaghaun ist allerdings nicht so einfach, wie man denkt. Eine gute Kondition ist eine Notwendigkeit, aber auf der Höhe von 688 Metern wird man dafür durch einen atemberaubenden Blick belohnt, der die Anstrengungen durchaus wert ist. Dennoch sollte dazu auch das Irland Wetter im Auge behalten werden, um diesen Ausblick ausreichend genießen zu können.

Weiter findet sich bei Achill Head, am südlichen Abschnitt einen der schönsten Inseln Irlands, die Keem Bay. Mit dem Auto ist dieser Strand problemlos erreichbar. Etwas südlicher befindet sich Moytoge Head, dass auch einen britischen Militärposten beherbergt. Im Ersten Weltkrieg diente dieser als „Bollwerk“ gegen die IRA.

Keem Bay auf Achill Island

Keem Bay auf Achill Island © IrishFireside / Foter / CC BY

Achill Island bietet eine Vielzahl an Aktivitäten, darunter das Surfen und Wandern. Je nachdem was persönlich bevorzugt wird, eröffnen fünf Strände unterschiedliche Entfaltungsmöglichkeiten. Ebenso erfahrene Surfer toben sich hier sehr gerne aus. Anfänger erhalten an mehreren Seen die Gelegenheit, ihre ersten Schritte auf dem Wasser zu begehen. Da der Wind so gut wie immer allgegenwärtig ist, gibt es keine besondere Reisezeit, sondern herrscht immer Saison.

Bildquellen:

„Sonnenuntergang Achill Island in Irland“ ©  chb1848 / Foter / CC BY-SA

„Keem Bay auf Achill Island“ ©  IrishFireside / Foter / CC BY

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Ein Kommentar

  1. Das sieht ja wirklich klasse aus,
    war selbt noch nie in Irland. Wird aber wohl höchste Zeit!

    Danke für den Artikel und die schönen Bilder!

    Ganz liebe Grüße

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