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Reykjavik – viel „Dampf“ um die heißen Quellen verleiht Island seinen Charme

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Reykjavik

Reykjavik © chaosdiver – Fotolia.com

Reykjavik ist die Hauptstadt von Island und die am nördlichsten gelegene Metropole der Welt, die zur Gemeinde Reykjavikurborg zählt und im Ursprungsnamen „Raubbucht“ bedeutet. Das rührt von den Dämpfen der heißen Quellen, die in der Umgebung zu finden sind und für die Island bekannt ist. Diese Quellen sind es auch, die dem Land sein geheimnisvolles Flair geben. Neben vielen Universitäten gibt es hier eine große Zahl an Theatern, Museen, dem Hafen und verschiedenen Kultureinrichtungen.

Die Stadt ist am Fuß von Reykjanesskagi gelegen, einer Halbinsel auf Island und umgeben von der Landschaft mit ihren Hügeln, Meeresengen, Wasserfällen und Höhlen. Daran gliedert sich der größte Fluss der Region der durch Reykjavik fließt, der Ellioaa, der für seinen großen Reichtum an Lachs bekannt ist und sich in das Naturschutzgebiet Heiomörk einfügt. Klimatisch umgibt die Stadt, wie auch sonst das ganze Land ein maritim-polares Klima mit milden Wintern und kühlen Sommern. Selten wird es dadurch wärmer als 20°.

Sehenswürdigkeiten rund um Reykjavik

Neben dem Nationalmuseum, welches Sammelobjekte der isländischen Kultur zeigt und am 01.09.2004 neu eröffnet wurde, gibt es das Museum für das kulturelle Erbe Islands zu besichtigen, in diesem sich früher eine Nationalbibliothek und eine Handschriftensammlung für das Naturkundemuseum befanden. Zahlreiche Ausstellungen zum Leben Islands und zur Kultur des Landes finden sich heute im Haus.

Daneben gibt es für alle Interessierten viele weitere Gebäude zu entdecken, in denen die isländische Kunst beheimatet ist und es sehr viel über das Land und die Menschen zu erkunden gibt. Dennoch sollte aber auch der Dom Reykjaviks besucht werden. Er befindet sich direkt im Stadtzentrum in der Nähe des Hotel Borg und wurde im 18. Jahrhundert erbaut.

Domkirkjan in Reykjavik, Island

Domkirkjan in Reykjavik, Island © Christian Bickel fingalo (Eigenes Werk) [CC-BY-SA-2.0-de (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/de/deed.en) oder Public domain], via Wikimedia Commons

Wer sich für moderne Architektur interessiert, wird sich in Reykjavik regelrecht in Baukunst eingebettet fühlen, da sowohl hohe Gebäude, kleine Bauten und Häuser mit kleinen Verzierungen in dieser Stadt vereinzelte Kunstwerke für sich darstellen. Weiter noch lädt das Konzerthaus Harpa, das direkt um den Hafen gelegen ist, dazu ein, sich den Abend mit Musik des isländischen Sinfonieorchester verzaubern zu lassen.

Am nächsten Tag darf ein Spaziergang durch den botanischen Garten Reykjavik nicht fehlen: Im größten Park des Landes lassen sich, neben Rosen und Heidekraut, auch eine Baumsammlung bestaunen und den Feinschmeckergarten ergründen. Zusätzlich lädt ein Pavillon zum Rasten ein oder man kann seinen Spaziergang durch den Steingarten fortführen. Der botanischen Garten gehört seit 1961 mit zum Grundstück, wo es über 5000 Pflanzenarten zu betrachten gibt. Der Park ist dazu das ganze Jahr geöffnet.

Tjörnin ist ebenfalls einen Besuch wert. Der See ist mitten in Reykjavik gelegen und befindet sich in der Nähe des Rathauses. Nach dem Shoppingerlebnis in der Einkaufsmeile Laugavegur ist hier eine Rast perfekt. Die Straße befindet sich direkt im Zentrum von Islands Hauptstadt, die 1885 angelegt wurde.

Viele bekannte Einkaufszentren machen die Flaniermeile perfekt. Dazu zählen auch der isländische Traditionsgenuss in Bars, Lokalen und Cafés, sowie Clubs laden später zur besonderen und ausgelassenen Party ein – inklusive der Gastfreundlichkeit der Isländer, versteht sich.

Menningarnott

… ist ein jährlich stattfindendes Festival, welches am ersten Samstag nach dem 18. August in Reykjavik gefeiert wird – und das schon seit über 10 Jahren, nämlich seit 1996. Das Fest wurde vom Stadtrat ins Leben gerufen und es kommen zu den Konzerten und Feiern immer mindestens 100.000 Besucher – darunter nicht nur Einheimische, sondern auch Feriengäste. In der Innenstadt ist eine Bühne aufgebaut, welche die Hauptbühne darstellt und auf der isländische Bands spielen. Am Ende wird das Festival mit einem Feuerwerk gekrönt.

Reykjavik ist ein sehr vielfältiges Urlaubsziel, das gerade für Kulturinteressierte, die auch die Baukunst bewundern möchten, perfekt ist. Natürlich sollten die atemberaubenden Landschaften der Umgebung, die durch vulkanisches Gestein, Hügel, Weite geprägt sind. Die berühmten Wasserfälle dürfen dabei nicht außen vorgelassen werden, denn die Naturschutzgebiete rund um die Metropolregion Islands sind durch ihr „Siegel“ unberührt zu bewundern. Das ist einer der Gründe, warum Island, auch noch über Jahre hinweg, so anziehend bleibt.

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