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Mystik und Popularität mitten in grüner Inselregion: Connemara

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Gelegen im Westen von Irland in der Grafschaft Galway und der Provinz Connacht, zieht sich Connemara sogar bis in die nördliche Grafschaft Mayo. Landschaftlich zweigeteilt befindet sich ein Teil südlich der Nationalstraße und besteht aus Heide- und Moorgebieten; der nördlichere Teil ist auf 700 Meter hohen Bergen gelegen in der Nähe des Connemara Nationalparks.

Connemara in Galway, Irland

Connemara in Galway, Irland © Patryk Kosmider – Fotolia.com

Die Küstenregion wird von der Hauptstadt Clifden gezeichnet, die aus kleinen Halbinseln und Fischereihäfen besteht und von vielen Stränden gesäumt wird, die Besucher wie Einheimische einladen, in der nicht zu touristisch überlasteten Landschaft zu pausieren oder Ruhe zu finden.
Im Süden findet sich die Insel Iorras Ainbhtheach, die größte ihrer Umgebung. Auf ihr sind die malerischen Dörfer Carna und Kilkieran gelegen, welche einen Spaziergang wert sind, denn auch die Bauten, die hier zu sehen sind, hinterlassen einen besonderen Eindruck und sollten mit einem Foto für die Ewigkeit festgehalten werden. Die Halbinsel Errismore ist westlich von Ballyconeely gelegen und auch weitere kleine Inseln sind hier angesiedelt, die sich harmonisch aneinanderfügen.

Wissenswertes und Kultur

In den 1950er Jahren wurde der Hollywoodfilm „The Quiet Man“ auf Connemara gedreht, der später sogar mit einem Oscar prämiert wurde. Auch ein Lied der Band Fiddler’s Green beinhaltet die Landschaft um Connemara und verschafft Einblicke, erste Eindrücke, die Lust auf mehr machen. Insbesondere wird der Name Connemara aber mit dem dortigen Whiskey oder den Ponys in Verbindung gebracht.

Connemara Marmor: Das Grün gefärbte Gestein, mit dem die Einheimischen früher gehandelt haben, ist heute eine große Kostbarkeit und wird auch als „Ophicalcit“ bezeichnet. Der Stein hat sogar heilende Wirkung, was ihn regelrecht magisch anzieht. Kommend aus der grünen Welt vermittelt er Labsal und Trost, hilft bei Leber- und Gallenbeschwerden und auch bei Nierenleiden sowie Erkrankungen im Dickdarm.

Es heißt, wenn er über längere Zeit mit den betroffenen Hautregionen, die die Organe schützen, in Kontakt kommt, würde die heilende Wirkung in den Fluss eintreten. Damit die Wirkung immerzu bestehen bleibt, wird empfohlen, den Stein einmal monatlich unter fließendem Wasser zu reinigen und in der Sonne aufzuladen. Diesen auf einer Bergkristallstufe aufzuladen, ist genauso hilfreich. Letztlich wird sogar die Herztätigkeit mit diesem Stein unterstützt und Selbstverantwortlichkeit und Toleranz werden gefördert.

Besondere Sehenswürdigkeiten, die es in Connemara zu entdecken gibt:

  • Aran Islands: Sie liegen an der Westküste Irlands und sind von Steinmauern und kleinen Gärten geprägt. Allein diese Beschreibung wäre der beste Ort, um mystische Geschichten zu erfinden. Daher werden die Aran Islands auch als Kalksteininseln bezeichnet.
Inishmore, Aran Islands in Irland (Kalksteininseln)

Inishmore, Aran Islands in Irland (Kalksteininseln) © ALCE – Fotolia.com

  • Der Connemara Nationalpark wurde 1980 gegründet und war früher Farmgebiet von Kylemore Abbey. Die Aufgabe des Parks besteht darin, die Natur der Inselregion weitgehend zu erhalten und besondere Vogelarten wie die Rotdrossel oder auch die Connemara Ponys zu schützen.
  • Bei Kylemore Abbey handelt es sich um die Älteste, irische Benediktinerinnenabtei, sie wurde 1665 gegründet. Heute kann man die Eingangshalle des Gebäudes besichtigen, den Rest bewohnen Nonnen und Internatsschülerinnen. Der viktorianische Garten von Kylemore Abbey ist mit einer Ziegel- und Kalksteinmauer umgeben, auch ein kleiner Fluss durchfließt ihn. Daneben ist ein Kräuter- und Gemüsegarten angelegt, der von Blumenbeeten durchtrennt wird.
Kylemore Abbey in Connemara Irland

Kylemore Abbey in Connemara Irland © aquarius, „Kylemore Abbey“, CC-Lizenz (BY 2.0)
http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.de – www.piqs.de

  • Die Insel St. Macdara’s Island ist 1,5 km lang und im County Galway gelegen, ummantelt von einer Mauer. Auch hier zeichnet sich das mystische Flair der Umgebung in Perfektion.

Zum Schluss noch etwas Insider-Wissen:

Eine 150 km lange Radtour führt über eine malerische Küstenstrecke durch die Region und östlich der Bergkette The Twelve Pins vorüber. Die Felder werden von Steinmauern durchzogen und es geht vorbei an weißen Stränden, was diese Tour umso begehrter auszeichnet. Auf der Strecke geht es auch am Abbey Garden und dem zugehörigen Märchenschloss sowie einem alten Franziskanerkloster vorbei. Auf was es bei der Planung einer Radreise und weiterführender Tour ankommt, finden Sie wertvolle Tipps in diesem kostenlosen Ebook.

Lassen Sie sich direkt vor Ort inspirieren und buchen Sie noch heute Ihre Reise. Irland ist immer viele Augenblicke wert!

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