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Für Aktive und Abenteurer: Klettern und Wandern in Island

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Landmannalaugar Berge in Island

Landmannalaugar Berge in Island © JR F, „I eat mountains II(now live in technicolor)“, CC-Lizenz (BY 2.0) – www.piqs.de

Island vereint Feuer und Eis auf einem Stückchen Erde. Dabei bietet Island auf verschiedene Arten Abenteuer, Freizeitaktivität und Erholung. Aber ist dieser Artikel eher an die Abenteurer gerichtet, die sich an den vielen Bergen in Island erfreuen möchten und auch nicht davor zurückschrecken, sportlich aktiv zu sein. Island bietet dazu eine sehr vielfältige Bandbreite an Felsenlandschaften, Lava-Formationen, Vulkanen und verschiedene Gebirgsflächen in unterschiedlichen Größen und Formen. Die Vestfirðir – oder Westfjorde – beherbergen hohe Tafelberge mit schmalen Fjorden. Anders verhält es sich nahe der Fjorde, hier sind die Gefilde eher rauer und komplexer. Die Berge in den Westfjords sind schon sehr alt, fast 10-16 Millionen Jahre, und tragen seit vielen Jahren schwere Gletscher, stellen sich den Naturgewalten und zeichnen ein atemberaubendes Bild.

Island selbst befindet sich direkt auf zwei tektonischen Platten und ist einer der sogenannten „Hot-Spots“ der Erde, im wahrsten Sinne des Wortes. Neben den Gletschern darf man nicht die heißen Vulkane vergessen, ebenso Erdbeben hat Island hin und wieder gesehen. Dabei haben die Vulkane verschiedene Arten von Lava in sich – von schneller und eben fließender bis zu dicker und eher langsam verlaufender Lava ist Einiges dabei. Diese kühlt sich in verschiedenen Gebirgen ab. Island ist demnach ein Traum für jeden Geologen, aber auch für jeden Abenteurer, der sich beim Klettern und Wandern in Island versuchen möchte, ein Erlebnis.

Favoriten unter den Isländern

Als Isländer ist eine der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen auch das Wandern und Klettern. Dazu suchen sich die Einwohner ihre speziellen Lieblinge aus. Einige der Gebirgslandschaften kennt man mehr, andere sind vielmehr wahre Geheimtipps. Einer der größten Gebirge ist Hvannadalshnjúkur, der sich am Kopf des Vatnajökull Gletschers befindet. Diese Kletterregion ist sehr weitläufig und eignet sich auch sehr gut, um nur kurze Wander- und Kletterwege zurückzulegen.

In Reykjavik selbst lässt sich der Esjan bestaunen, aber auch andere Berge sind von der Stadt aus erkennbar. Dazu zählen zum Beispiel der Keilir, der wie eine Art Kegel geformt ist, als auch Akrafjall und Snæfellsjökull. Eine weitere wunderschöne Gegend zum Klettern in Island ist die um Landmannalaugar gelegen, die im Süden von Island zu finden ist. Hier sticht aber kein bestimmter Berg hervor, sondern verteilen sich verschiedene Gebirgskonstruktionen um das Gebiet. Besonders bekannt sind dort die verschiedenen Farben, die diese bereithalten. Von Rot, Gelb, Orange, Schwarz, Grün und sogar Lila eröffnet diese besondere Gegend sehr viele wunderschöne Motive für die eigene Fotosammlung.

Farbenreiche Vulkanlandschaft um Landmannalaugar in Island

Farbenreiche Vulkanlandschaft um Landmannalaugar in Island © Carrera66, „Farben des Vulkanismus“, CC-Lizenz (BY 2.0) – www.piqs.de

Zu den eigenen Favoriten unter den Bergen in Island verbinden die Einwohner ein ganz persönliches Band, dass sie mit Geschichten schmücken. Wenn Sie also verschiedene Einheimische nach dem schönsten Gebirgspass in Island fragen, dann werden Sie mit Sicherheit verschiedene Antworten erhalten.

Verschiedene Reiseanbieter haben sich auf den besonderen Aktivurlaub in Island spezialisiert und eröffnen für mehrere Tage ein kompaktes Programm aus Wandern, Klettern und Trekking – je nachdem welche Vorlieben man auf seiner Islandreise erfüllt sehen möchte. Was aber auf keinem Fall fehlen darf, ist das geeignete Zubehör zum Klettern, auf die Sie auch in Island nicht verzichten sollten, denn mit Helm, Klettergurt, Klettersteig und den optimalen Sicherheitsgeräten, tragen Sie enorm zu Ihrem eigenen Schutz bei. Geeignetes Kletterzubehör oder fachgerechte Kletterbekleidung  bietet zum Beispiel Ski-Outdoor-Shop.de.

Der etwas andere Aktivurlaub in Island: Das Innenleben eines Vulkans

Der Eyjafjallajökull ist der Vulkan, der 2010 dem Luftverkehr das Leben schwer machte. Vulkane sind aber unmittelbar mit Island verbunden. Grund genug, dies auch als spezielles Angebot für Islandtouristen bereitzustellt wird. Der Thrihnukagigur Vulkan, der nahe bei Reykjavik liegt, ist einer dieser besonderen Attraktionen, die es Islandurlaubern ermöglichen, eine Wanderung durch sein Innerstes vorzunehmen. Dieser ist seit mehr als 4000 Jahren nicht mehr aktiv und einer der wenigen Vulkane in Island, die erkundungsfähig gemacht worden sind. Geöffnet ist der Vulkan vom 15. Mai bis 10. September 2013.

Die Wanderung zum Kraterrand dauert etwa 40 Minuten und läuft dann ins flaschenförmige Vulkan-Innere. Für den geführten Ausflug müssen allerdings bis zu sechs Stunden eingeplant werden. Mithilfe eines Metallkorbs werden Besucher in kleinen Gruppen von fünf Personen abgeseilt. Begleitet wird der 120-Meter-Abstieg von erfahrenen Führern, die Tour zieht sich durch die Magma-Kammer mit den erstarrten Lava-Wänden. Dabei werden höchste Sicherheitsbestimmungen eingehalten. Das Angebot soll für die Zukunft über einen Tunnel noch weiter ausgebaut werden. Der Besuch des Vulkans lässt sich auch sehr gut mit dem Golden Circle verbinden, eine der beliebtesten Touren durch Island. Währenddessen bekommen Sie verschiedene bekannte Sehenswürdigkeiten Islands zu Gesicht: Blaue Lagune, der Gullfoss Wasserfall, die Geysire und der Thingvellir Nationalpark.

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