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Island – Vulkane, flüssige Lava und heiße Wasserfontänen

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Island lässt sich kaum in Worte fassen. Denn mit seinen Vulkanen und Geysire stellt Island immer wieder alles in den Schatten. Wer eine Islandreise unternimmt, sieht sich, bei seiner Ankunft, erst einmal verwundert und in eine völlig andere Welt versetzt.

Am Meisten ist Island für seine letzten Vulkanausbrüche bekannt. Besonders unter dem Vulkanausbruch des Eyjafjallajökull in 2010 musste der Flugverkehr über Europa leiden, der dadurch völlig zum Stillstand kam. Island ist aber so viel mehr, als es das Auge erblicken mag.

Heiße Wasserfontänen sind (noch nicht) berechenbar

Ein Großteil aller Geysire, die es auf der Welt gibt, haben den großen Geysir „Stori Geysir“ zum Vorbild, der im Südwesten Islands zu finden ist. In regelmäßigen – als auch in unregelmäßigen – Abständen stoßt immer wieder eine große Wassersalve hervor. Dabei können die Wassermassen bis zu 60 Meter an Höhe erreichen, wie seit dem 13. Jahrhundert bekannt geworden ist.

Etwas ruhiger wurde es um diesen großen Geysir in 1915, als dieser einschlief und sich erst in den dreißiger Jahren wieder zu Wort meldete. Es folgte ein regelmäßiges Erwachen und wieder Einschlafen. Mittlerweile ist der große Geysir täglich mehrere Male am Ausbrechen, nachdem im Jahr 2000 Island mit mehreren Erdbeben erschütterte.

Vulkane haben Island zu dem gemacht, was es heute ist

Rauch und Lava umgeben Island und das nicht einfach so. Vulkane sind allein dafür verantwortlich, dass es Island überhaupt gibt. Im Schnitt weiß man von 130 Vulkanen auf Island, von denen 30 Vulkane zu den Aktiven gehören. Dabei sind viele davon von Gletschern versteckt. Besonders geprägt wurde Island durch Bilder von Gletschern, die in Seen verschwinden oder durch Gletscherteile, die oberhalb der Wasseroberfläche schwimmen. Das ist nur eines der vielen Bilder, für das Island bekannt ist.

Stille im Eismeer Islands

Stille im Eismeer

 

In der Eiszeit bestand Island nur aus purem Eis. Dabei sind diese Eispanzer so dick, dass ein Vulkanausbruch zurückgehalten werden kann. Das ist auch einer der Gründe, warum die Eruptionen in Island weitaus wirkungsvoller sind, als irgendwo anders. Dabei sorgen die Gletscher dafür, dass Gase in die Lava eingeschlossen werden und demnach kein Entweichen mehr möglich ist. Schließlich kommt es soweit, dass das Eis dem immensen Druck des Feuers nicht mehr Stand halten kann und nachgeben muss, was oft genug zu explosionsartigen Ausbrüchen führt.

Island ist außergewöhnlich, nicht nur wegen seiner Vulkane und Gletscher

Island lässt sich auf viele Arten und jedes Mal von Neuem entdecken. Egal, zu welcher Zeit und wie oft man nach Island reist, die eigene Sichtweise wird ständig erneuert. Dabei kann das Wetter sehr schnell umschlagen, was einige Urlauber und Islandbegeisterte an Ihre Grenzen stoßen lassen kann. Da kann es schon einmal vorkommen, dass es im August plötzlich schneit, es nicht mehr aufhören will zu regnen oder wiederum die Sonne sich von Ihrer besten Seite zeigt

So vieles lässt sich in Island entdecken. Island hat für jeden Urlauber etwas Spezielles zu bieten. Sei es ein Schwimmbad in einem rodelnden See oder ein entspannendes Erholungsbad in einem der Thermaltümpel. Eine Islandreise kann extrem sein, aber auch sehr wohltuend und vor allem mehr als unvergesslich!

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Ein Kommentar

  1. Nur eine Stippvisite war meine erste Island-Erfahrung im Rahmen einer Polarkreis-Kreuzfahrt auf der sehr angenehmen MS Hamburg. Faszinierend u. a. die Westmännerinseln und Heimaey, das Pompeji des Nordens.

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