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Irische Mythologie: Banshee, die Todesvorbotin

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Im irischen Volksglauben spricht man bei der Banshee von der Todesfee, die, bei Erscheinung, den bevorstehenden Tod eines Familienmitglieds weissagt. Eine Banshee tritt meist nur alleine auf und man erkennt sie an ihrer hellen Kleidung und ihren langen weißen oder schwarzen Haaren. Ihre Augen sind blutrot – eine Auswirkung vom ständigen Weinen.

Der Schrei einer Banshee oder Todesfee ist so traurig und so ausdrucksvoll, dass es das Blut in den Adern gefrieren lässt. Die Augen der Todesfee sind dabei voll brennendem Schmerzes und ihre Haut ist so bleich wie das Licht des Mondes.

Über die Banshee wird erzählt, dass sie nur begüterte Familien besucht. Wenn immer sie gesehen wird, folgt der Tod. Gewöhnlich tritt die Todesfee nur bei Nacht in Erscheinung. Wenn jemand dem Tode geweiht ist, verweilt die Todesfee für die nächsten Nächte in der Nähe des Hauses schreit und weint verzweifelt um den Todgeweihten. Manchmal sieht man sie sogar am Fensterbrett des Hauses sitzen, in diesem jemand sterben wird.

Wiederum erzählt man von der Banshee, dass ihre Stimme einem Kreischen und Klagen ähnelt und Menschen sogar dadurch wahnsinnig machen kann. Hingegen andere Iren erzählen, dass die Stimme der Todesfee auch tröstend und sanft ist. Die Meinungen gehen hier auseinander.

Nicht nur als Todesvorbotin wird von der Banshee gesprochen. In der Fantasy-Welt – sei es in Büchern oder in mystischen TV-Serien – wird die Banshee als ein geistähnliches Wesen dargestellt, deren Schrei oder ihr Heulen das Fürchten lehrt. Oftmals findet sich die Todesfee in irischen und keltischen Volksmärchen wieder, bei der die Banshee als Todesvorbotin dient und bis zum Tode herzzerreißende und verzweifelte Schreie von sich gibt, bis der Todgeweihte schließlich das Zeitliche segnet.


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