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Internetboom in Irland: Warum treibt es so viele IT-Firmen auf die grüne Insel?

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Irland, das Land der Moore und Tiefseen, geprägt von Mittelgebirgsflair, hat sich einen Namen gemacht – und zwar im IT-Bereich. Mitte der 1990er Jahre ergriff der Boom der Wirtschaft auch die „grüne Insel“ und viele Firmen aus dem Informatikbereich zogen nach Irland, um sich hier einen Namen zu machen und Erfolg zu feiern. Seitdem hat die Republik den Beinamen Celtic Tiger.

Heute, 2013, sind fast alle bekannten Internetfirmen der Welt in Irland angesiedelt und geben ihre Softwareschmiede zum Besten. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die Iren Marktführer sind, was neue Entwicklungen auf dem Informatik-Markt betrifft. Sogar in den USA haben die Irländer es geschafft, ihre Computersoftware bekannt zu machen, gerade in Dublin ist der Markt der IT-Branche nicht zu verkennen.

Faktisch, taktisch und „berühmte Persönlichkeiten“

IT in Irland

IT in Irland © AMZphoto – Fotolia.com

19 der 25 führenden Internetfirmen auf der Welt haben einen Sitz in Irland und das ist mehr als die Hälfte. Damit ist der IT-Sektor ein zukunftsreicher Berufszweig, der auch vielen Neulingen die Möglichkeit bietet, über ein Praktikum, in den Beruf einzusteigen. Ganz zu schweigen von den 400 irischen Computerfirmen, die im Land angesiedelt sind. Gerade der europäische Markt wird hier für die Software bedient und die Nachfrage ist groß. Somit hat Irland mit der Internet- und Informatikbranche einen sichernden Berufssektor geschaffen, der auch in weitreichender Zukunft den Einwohnern viele Arbeitsplätze sichern wird.

Warum mit den Jahren des Erfolges immer mehr Dienstleister des Leistungssektors ihren Sitz nach Irland legten, liegt auf der Hand: Sicherheit und gute Bezahlung stehen allem voran und deshalb haben sich viele für einen Hauptsitz oder Gesamtsitz auf irischem Grund entschieden und das bis heute nicht bereut, denn sie konnten dadurch merklich ihren Erfolg steigern. Da wundert es nicht, das Facebook, Google, Apple und der Internetriese Intel einen Sitz in Irland haben. Gerade der Letztere ist einer der ersten Namen, die während des Anstiegs des World Wide Web über PC Spiele nach der Game-Boy-Time in den Medien auftauchten und uns allen noch gut in Erinnerung ist, gerade wenn wir für das Netzwerk arbeiten. Auch PayPal hat einen Ableger in Dublin.

Auf den Messen werden 30 Arbeitsplätze angeboten, konkret sind es um die 2000. Es werden immer mehr Mitarbeiter in der Branche gesucht, andere wechseln wieder, auch gern vom einfachen Angestellten in eine der Führungspositionen, weshalb der vorige Posten mit einer anderen qualitativen Kraft wieder neu besetzt werden muss. Denn die Iren legen auf Kompetenz und Verantwortung großen Wert, was sich im wahrsten Sinn ausgezahlt hat.

Gigantische Arbeit von Google und Facebook

Man muss nicht im Internet arbeiten, um die Begriffe Google oder Facebook zu definieren. Der Suchmaschinenriese und das soziale Netzwerk sind weltweit unterwegs und rasten tun sie unter anderem in Irland. Wie Focus Online am 23.10.2012 berichtete, haben die Giganten ihre größten Niederlassungen in Irland und in Deutschland hingegen nur kleinere Geschäftsstellen, für die sie kaum Steuern zahlen müssen.

Die Umsätze werden direkt nach Irland umgeleitet, weil der Konzern hier weniger Steuern abgeben muss, gerade mal 12,5% Steuersatz bei der Körperschaftssteuer. Gerade für diese beiden Riesen ist das sehr interessant, um Steuern zu sparen. Der Umsatz von Google wird für Irland auf 175 Mio. Pfund im Jahr 2011 geschätzt und davon landeten 20 Mio. in der örtlichen Niederlassung. Facebook hat 238.000 Pfund an Steuern gezahlt und hat auch eine Europazentrale in Irland, was perfekte Möglichkeiten bietet.

Es lohnt sich also nach Irland zu gehen, wenn Sie in der IT-Branche arbeiten. Natürlich auch als mittelständisches Unternehmen. Eine davon ist Xtralis, die auch ein kleines Online-Journal für den Handel anbietet. Mit diesem Konzept werden Sie immer auf der richtigen Seite stehen, wenn Sie in Irland eine Firma gründen wollen: Im Internet mit Foren oder Zeitungen auf sich aufmerksam machen!

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