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In Schweden geht nichts ohne Personennummer!

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Jeder einzelne Schwede hat eine Nummer – eine Personennnummer! Vieles ist ohne diese Nummer nicht möglich. Selbst telefonieren oder einfach nur fernzusehen, ist ohne diese Personennummer ein Ding der Unmöglichkeit!

Die schwedische Personennummer (=personnummer) wird sofort nach der Geburt zugeteilt, Ausländer hingegen erhalten, wenn Sie sich dazu anmelden, eine provisorische Organisationsnummer. Diese setzt sich generell aus dem Geburtsdatum und vier Ziffern zusammen. Wenn man über 100 Jahre alt ist, enthält man noch ein Pluszeichen. Die einzelnen Bestandteile der Personennummer werden durch einen Bindestrich abgetrennt.

Eine Personennummer könnte also in etwa so aussehen: 831202-7728

Bei den vier Ziffern, hinter dem Geburtsdatum, werden die ersten beiden Zeichen beliebig bestimmt, die zweitletzte Zahl wird zur Identifikation des Geschlechts verwendet. Ungerade Ziffern werden für Männer angewendet, gerade Zeichen dafür für Frauen. Bei der letzten Ziffer handelt es sich um eine Kontrollziffer.

Diese Nummer gilt ab der Geburt bis zum Tod. Selbst der König hat eine schwedische Personennummer. Die schwedische Personennummer wird benötigt, um überhaupt einen Arbeitsplatz annehmen zu können. Diese lässt sich, beispielsweise, hierzulande mit der Identifikationsnummer, die mittlerweile jeder Bundesbürger, beim Finanzamt zugeteilt bekommen hat, vergleichen lässt.

Wiederum benötigt man in Schweden, die Personennummer, darüber hinaus, um ein Bankkonto eröffnen und führen zu können. Auch zum Führerschein und zum Eingehen eines Mietvertrages, benötigt ein Schwede die Personennummer. Selbst für einen Kredit oder um einen Telefonanschluss zu erhalten, ist diese erforderlich.

Warum aber eine Personennummer?

In Schweden klingen sehr viele Nachnamen gleich. Da kann es sehr schnell zu Verwechslungen kommen. Beispielsweise enden die ersten schwedischen Nachnamen mit -son. So beinhaltet das Stockholmer Telefonbuch allein etwa 33 Seiten mit „Anderssons“. Mit Vornamen zu unterscheiden, ist auch kaum möglich. Der häufigste der Vornamen, der verwendet wird, ist Sven und kommt demnach sehr oft vor.

Mit der Personennummer lässt sich jeder einzelne Schwede genau unterscheiden und Verwechslungen sind wesentlich weniger der Fall. Die schwedische Personennummer wurde etwa 1947 eingeführt.

Wo wird einem eine Personnenummer zugeteilt?

Auch wenn Sie nach Schweden auswandern, benötigen Sie als Allererstes eine solche schwedische Personennummer. Diese Nummer bekommt man, in der Regel, beim Steueramt, indem man sich ins „Volksregister“ eintragen lässt. Als Auswanderer in Schweden kann man die schwedische Personennummer erhalten, wenn man sich mindestens für ein Jahr in Schweden aufhält und ein entsprechendes Aufenthaltsrecht innehat.

Nachdem die Personennummer zugeteilt wurde, ist es notwendig, sich eine Identitätskarte zu besorgen, die dem deutschen Personalausweis ähnelt. Wenn man also nach der Personennummer gefragt wird, reicht oftmals das Vorzeigen der ID-kort, wie diese von den Schweden genannt wird.

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Ein Kommentar

  1. Klasse Webseite. Gute Erläuterung. Setzen Sie das Projekt fort. Mach weiter. Ich bin Ihr Freund. Nur weiter so. Die Webseite hat Power. Friedenfreund. Bitte machen Sie mehr Fotos. Die früheren Texte sind gut. Auf Wiedersehen.

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