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Aurora Borealis

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Aurora Borealis

Aurora Borealis © Nick Russill, „Northern Lights, Greenland“, CC-Lizenz (BY 2.0) – piqs.de

Das Auroa Borealis gehört zu einem der schönsten Himmelsereignisse auf der ganzen Welt. Nicht jeden Tag lässt sich das magische Nordlicht über dem Nachthimmel Skandinaviens bestaunen. Mit seinen leuchtenden Farben von grün, gelb bis zu orange und violett, ist dieses Polarlicht eines der meist bestaunten Phänomene der Welt. Hat man einmal dieses wunderbare Schauspiel am Himmel betrachtet, gerät man sofort ins Träumen und möchte diesen faszinierenden Ort nicht mehr verlassen.

Seit jeher übt das Nordlicht eine erstaunliche Anziehungskraft auf die Menschen aus. Immer wieder gerne reisen die Menschen in Länder, unter anderem auch Island, um das magische Nordlicht zu bestaunen. Häufig tritt das Polarlicht als ein abgrenzender Streifen oder in Form mehrerer Streifen am Himmel auf, die in verschiedenen Farbnuancen unterschiedliche Formen annehmen können. Beim längeren Betrachten dieses Lichts ist es bereits vorgekommen, dass der Betrachter völlig bizarre Bilder und Formen zu Gesicht bekam, darunter auch beispielsweise Tiere oder verschiedene Gegenstände. In der Mythologie werden diese Bilddarstellungen als Offenbarungen oder Prophezeiungen interpretiert.

Polarlichter können meist im Norden bei mindestens 60° nördlichere Breite beobachtet werden. Die fachspezifische Erklärung lautet, dass ein Nordlicht, welches tatsächlich ein Elektrometeor ist, durch geladene Teilchen des Sonnenwindes entsteht, die mit der Erdatmosphäre in Kontakt treten.

Doch unser einer möchte dieses faszinierende Phänomen nicht mit wissenschaftlichen Erklärungen nüchterner darlegen, als das Nordlicht für uns repräsentiert. Die Häufigkeit eines derartigen Lichtspiels hängt von der Sonnenaktivität ab und ist am besten in den Wintermonaten zu betrachten. Doch das Nordlicht ist es allemal wert, dass man sich in den kalten Wintermonaten auf die Reise nach Island begibt.

Früher galt das Polarlicht als eine Art Wegweiser. In vielen Kulturen wurde angenommen, dass Götter und Geister hiermit Botschaften zu übermitteln versuchten. Im Mittelalter galt das Polarlicht als ein böses Omen oder als eine Art Warnung vor Gefahren. Bei den Wikingern reflektierte das Polarlicht den Ausgang einer Schlacht. Erst ab dem 18. Jahrhundert versuchten Wissenschaftler und Forscher das Polarlicht zu erklären. Edmond Halley wies das Zusammenspiel von Erdmagnetfeldern und dem Polarlicht nach. In 1867 entdeckte der Astronom und Physiker Anders Jonas Anström, dass das Polarlicht aus leuchtendem Gas besteht.

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